Lengericher Teutolauf: Der kleine Bruder des Hermann

Symbolbild.

Wer einmal kommt, der kommt gerne wieder. Regelmäßig zum Herbst ist der Lengericher Teutolauf des TV Hohne eine willkommene Herausforderung für alle diejenigen Läufer, die Höhenmeter lieben. 600 sollen es laut Ausschreibung bei der 29-Kilometer-Etappe sein, die GPS-Uhr zeigt ein bisschen weniger an. Aber das ist egal: Man kann eine schöne Runde über den Höhenkamm des Teutoburger Waldes genießen und überquert dabei die niedersächsische Landesgrenze.

Auf den ersten drei Kilometern gilt es, das richtige Tempo zu finden. Relativ eben verläuft die Strecke über Feldwege südlich des Teutoburger Waldes. Kräfte sparen ist hier angesagt, denn schon nach etwa vier Kilometern geht es den ersten richtig steilen Anstieg hinauf. Einige müssen gehen, denn es geht nun fast geradeaus den Höhenkamm hinauf. Nur gut, dass es oben eine Getränkestation gibt. Die nächsten Kilometer bis Bad Iburg verlaufen relativ eben. Ab und an erwartet die Teilnehmer eine leichte Steigung. Vorsicht: Die Wege können schon einmal rutschig sein, sind bei trockenem Wetter aber laufschuhtauglich. Eine spezielle Trail-Ausrüstung ist nicht unbedingt erforderlich. Nach 13 Kilometern ist Bad Iburg erreicht. Dazu geht es langsam den Berg hinab.

Früher führte die Strecke weiter durch den Kurpark, der Teil des Landesgartenschau-Geländes war. Die Markierung führt nun geradeaus an der Straße nach Holperdorp vorbei. Nach einem Kilometer zweigt der Kurs rechts ab. Wieder geht es in die Höhe. Die Knie werden weicher. Über einen wurzelreichen Weg geht es den Urberg hinauf. Die Hälfte der Strecke ist erreicht. Ab jetzt macht die Strecke immer wieder Höhen und Tiefen. Es geht über einen Höhenkamm in Richtung Hagen am Teutoburger Wald, vorbei über schöne Feld- und Waldwege und malerischen Häusern. Immer wieder feuern Helfer die Läufer an und weisen ihnen den Weg. Schließlich geht es wieder zurück nach Nordrhein-Westfalen auf den Teuto-Höhenzug. Ein steiles Stück kommt etwa bei Kilometer 23 auf die Wettkämpfer zu. Einmal oben, ist das meiste geschafft. Immer geradeaus geht es an einem Steinbruch vorbei in Richtung Ziel. Ein Waldweg windet sich nach unten, so dass man ständig Höhe verliert und an Tempo zulegt. Doch Vorsicht: Wer zu schnell den Berg hinunterläuft, verschießt sein Pulver für den Rest der Strecke, denn noch ist man nicht am Ziel. Etwa zwei Kilometer geht es über ebene Feldwege zurück. Am Ende bekommt man ein Weizenglas als Präsent – viele Läufer haben schon eine ganze Serie in ihren Regalen stehen.

Termin: Dritter Samstag im Oktober, ab 13.50 Uhr
Wettbewerbe: 6 km, 12,2 km, 29km, 12,5 Km Walking
Duschgelegenheit: In der Turnhalle
Rahmenprogramm: Kaffee- und Kuchentheke, Bratwurststand
Besonderheit: Der Lauf lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Helfer des TV Hohne, besonders schöne Strecke

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